23.05.2018 Mittwoch DLRG Marl bei Großübung mit 300 Helfern gefordert

Am langen Wochenende vom 09. – 13.05.18 nahm der Bootstrupp an einer Großübung der DLRG im Ennepe-Ruhr-Kreis teil. In vier Szenarien, die am Harkortsee in Wetter, an der Bootsrutsche in Hattingen, im Wasserwerk von Volmarstein und in Witten extra für das Himmelfahrtswochenende vorbereitet wurden, konnten die Marler Retter ihr Wissen vertiefen. Geschlafen und ausgeruht wurde dabei in der Holzkamp-Gesamtschule in Witten. 

Truppführer Paul Hesterkamp musste seinem Team ein breitgefächertes Fachwissen abfordern. Sei es beim Einsatz von Strömungsrettern in Hattingen, der Unterstützung der befreundeten Taucher aus Dülmen in Volmarstein, bei einer Evakuierung von 20 Personen von einem Lastenkahn in Wetter oder während einer Personensuche am Schleusenwärterhäuschen.

An der bekannten Fahrradfähre am Ruhrtalweg in Witten kam es zu einem besonderen Szenario: Wegen Hochwassers kann die Fähre nicht fahren und Besucher der Burg Hardenstein müssen mit einer Schute über die Ruhr gesetzt werden. Das Schiff harvariert jedoch mitten auf der Ruhr und 20 Personen müssen an Land gebracht werden. Der jetzt eingesetzte Wasserrettungszug hat die Aufgabe das Szenario abzuarbeiten und die Personen zu retten. Dabei werden die rund 60 DLRG’ler durch die Feuerwehr Witten und eine Sanitätsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes landseitig unterstützt. Wenige Minuten nach Eintreffen ist die Lage unter Kontrolle und die Personen werden nach und nach ans Ufer übergesetzt.

Zu guter Letzt zeigte sich Paul Hesterkamp sehr zufrieden: „Es war für alle ein lehrreiches Wochenende. Insbesondere die Vielfalt an Szenarien können wir in der eigenen Ortsgruppe so nicht darstellen.“ Gespannt sind alle schon auf die nächsten Übungen.

Von: Thomas Rump

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